Private Einblicke
Persönliches
Ich bin 62 Jahre alt. Immer wenn der Frühling beginnt (20. März) habe ich Geburtstag. Deshalb ist dieser Tag besonders schön zum Feiern. Denn Geburtstag feiere ich jedes Jahr. In einer mittleren Runde mit Familie, Verwandten und Freunden und Bier und Wein. Weil dann Fastenzeit ist, bekommen die Antialkoholiker selbstverständlich auch alkoholfreie Getränke.
Verheiratet bin ich seit 37 Jahren mit Elisabeth. Elisabeth kommt aus Rhede.
Wir haben vier erwachsene Kinder (Daniel, 34, Judith, 32, Sarah, 28, und Esther, 26,) und seit einem Jahr auch das Enkelkind Henri. Er ist der besondere Stolz der Großeltern. Deshalb sind wir immer wieder gerne Babysitter, wenn wir gebraucht werden. Das gilt auch für Nero, den Hund unserer Tochter Judith.
Worauf meine Frau und ich besonders stolz sind, dass alle Kinder sozialpädagogische Berufe studiert haben bzw. noch studieren. So schlecht kann also unsere Erziehung nicht gewesen sein.
Da der Sport mich mein ganzes Leben begleitet hat, bis hin zu meinem Mandat als Landtagsabgeordneter in Düsseldorf, wo ich der sportpolitische Sprecher meiner Fraktion bin, ist es geradezu logisch, dass er auch in meiner Freizeit eine große Rolle spielt.
Wenn es die Zeit zulässt, jogge ich gerne. Zwar nicht mehr so viel wie früher. Da bin ich in der Woche bis zu 140 Kilometer gelaufen. Logisch dass auch absolvierte Marathonläufe in meiner sportlichen vita stehen. 14 insgesamt. Alle unter vier Stunden. Der beste Marathonlauf in 3 Stunden und 5 Minuten.
Aber auch Mountainbikefahren macht mir Spaß.
So wie in meinem Garten Tag und Nacht die Flagge des FC Schalke 04 weht, so bin ich bei jedem Heimspiel mit meinem Sohn Daniel Gast in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen, wo wir mit 61.000 anderen Fans mit unserer Mannschaft jubeln und manchmal auch leiden.
Und wenn ich dann vom Sport müde bin, lese ich gerne. Nachdem ich vor Jahren damit begonnen habe, dann aber das Buch weggelegt habe, weil es so lang und dick ist, liegen jetzt "Die Säulen der Erde" von Ken Follet auf meinem Nachttisch. Jetzt wird es auch zu Ende gelesen. Mein Lieblingsschriftsteller ist Henning Mankell. Seine Romanfigur, der Kriminalkommissar Kurt Wallander, fasziniert mich besonders. Kurt Wallander ist ein Mensch wie jeder von uns. Seine Sorgen im Beruf und auch im Privatleben kann jeder nachvollziehen. Aber auch seine Hoffnungen und Pläne für die Zukunft.
Am Wochenende koche ich gerne. Nichts Großes oder Überkandideltes, sondern ganz Einfaches. Rustikale und deftige Speisen sind es, die ich schätze und mag. Dazu ein frisch gezapftes und kühles Bier, und das Wochenende ist gut (sofern Schalke nicht verloren hat).