Pressemitteilung:
20. Januar 2004
Langer bestätigt: "Kein Geld vom Land"
Die Unterstellungen der CDU-Opposition des Landtags gegen den ehemaligen Ministerpräsidenten Wolfgang Clement und die Landesregierung sind heute erneut wie eine Seifenblase zerplatzt. Das stellten die Obleute der Koalitionsfraktionen, Prof. Dr. Gerd Bollermann (SPD) und Rüdiger Sagel (Bündnis 90/Die Grünen) zur heutigen Sitzung des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses fest.
Im Zusammenhang mit dem Umzug der Staatskanzlei in das Düsseldorfer Stadttor wurde heute der Unternehmer Christian Langer als Zeuge angehört. Langer bestätigte die Aussage mehrerer schon gehörter Zeugen aus der Landesregierung, dass er für seine Dienste kein Honorar von der Landesregierung erhalten habe. Seine Dienste seien ein "relativ unaufwendiger Freundschafts-dienst" für Wolfgang Clement gewesen. Er habe sich zwar als Unternehmer um einen Auftrag auch bei der Landesregierung bemüht, allerdings erfolglos.
"Für die Unterstellung, Clement habe seinen Freund Langer auf Kosten des Landes begünstigt, gibt es nicht den geringsten Anhaltspunkt", erklärten Gerd Bollermann und Rüdiger Sagel. Es sei nun das Interesse der Koalitionsfraktionen, auch zu anderen Untersuchungskomplexen zügige und um-fassende Aufklärungsarbeit zu leisten.