Pressemitteilung:
11. Oktober 2004
Hans Vorpeil: Nutzung von Grubengas rechnet sich wirtschaftlich und ist ökologisch geboten
Mit dem Besuch bei der Firma Minegas GmbH in Herne hat sich der Arbeitskreis "Grubensicherheit" der SPD-Landtagsfraktion ein Bild über die Nutzung von Grubengas gemacht. Die Minegas GmbH betreibt 57 Blockheizkraftwerke, die an 17 Standorten im Ruhrgebiet Grubengas zur Energiegewinnung nutzen, und zwar aus aktiven und stillgelegten Zechen.
Im laufenden Jahr gewinnt die Minegas GmbH mit dieser Technik insgesamt etwa 400 Millionen Kilowattstunden Strom. Hans Vorpeil, Sprecher des Arbeitskreises "Grubensicherheit" der SPD-Landtagsfraktion: "Mich beeindruckt besonders, dass auf diesem Wege rund 2,1 Millionen Tonnen CO2-Emissionen verhindert werden. Das ist ein deutlicher Beitrag zum Klimaschutz und hat nur realisiert werden können, weil die rot-grüne Koalition mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz die wirtschaftliche Basis für eine solche Energieversorgung gelegt hat."
Die Minegas GmbH zähle mit ihren Partnern zu den Technologieführern für die Gewinnung und Verwertung von Grubengas. Mit ihrem Know-How habe das Unternehmen auch im Ausland gute Wachstumspotenziale. Dies wäre wirtschaftlich erfreulich und ökologisch mit Blick auf die Klimaschutzziele von Kyoto geboten. Hans Vorpeil: "Hier zeigt sich, wie in Nordrhein-Westfalen im Umfeld des Steinkohlebergbaus High-Tech Unternehmen entstehen, die internationale Technologieführerschaft übernehmen. Das verdeutlicht, dass Steinkohle kein antiquierter Energieträger ist, sondern wichtigstes Glied in einer hocheffizienten und ökologisch sinnvollen Wertschöpfungskette."