Pressemitteilung:
02. November 2004
Jürgen Jentsch: Ausbildung im öffentlichen Dienst wird modernen Standards angepasst
Mit einer strukturellen Weiterentwicklung der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung soll die Ausbildung für den öffentlichen Dienst nationalen und internationalen Entwicklungen angepasst werden. Das sind die wesentlichen Ziele des von der SPD-Fraktion heute beschlossenen Gesetzentwurfes zur Änderung des Fachhochschulgesetzes für öffentliche Verwaltung, den der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jürgen Jentsch, vorstellte. "Wichtigster Bestandteil ist die Einführung von Bachelor- und Master-Studiengängen, letztere in Kooperation mit einer Universität. Damit wird die bisherige Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt auf die neuen Studiengänge umgestellt", erklärte Jentsch.
Anwendungsbezogene Forschungs- und Entwicklungsprojekte sollen Beiträge zur Modernisierung der Verwaltung leisten. Im Übrigen sollen mit dem Gesetzentwurf unter Beibehaltung bewährter Strukturen der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung die Weichen für die Einrichtung neuer Studiengänge, sowie für die bessere Verzahnung von Theorie und Praxis sowie die Einführung eines Globalhaushalts gestellt werden.
"An der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung werden nicht nur die zukünftigen Landesbeamten, sondern auch die Bediensteten der Kommunen ausgebildet. Deshalb werden mit dem Gesetzentwurf auch Anliegen der Kommunen berücksichtigt, die vor allem eine Öffnung für nichtbeamtete Studierende gefordert haben", sagte Jentsch.
Mit dem Gesetzentwurf werde die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung behutsam aus ihrem Schattendasein herausgeführt und den allgemeinen Fachhochschulen angenähert. Jentsch: "Die Verbesserung der Ausbildungsqualität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes kommt letztlich den Bürgerinnen und Bürgern zugute".