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Hans Theo Peschkes

Hans Theo Peschkes

Pressemitteilung:

11. November 2004

Vera Dedanwala: Flächendeckendes Krebsregister ist Meilenstein auf dem Weg zu besseren Heilungschancen

"Krebserkrankungen sind - nach Erkrankungen des Herz- und Kreislaufsystems - die zweithöchste Todesursache und bleiben damit eine der größten gesundheitspolitischen Herausforderungen. Das nunmehr eingebrachte Gesetz zur Einrichtung eines flächendeckenden bevölkerungsbezogenen Krebsregisters ist ein wichtiger Meilenstein, um im Kampf gegen diese Geißel der Menschheit weitere Erfolge erzielen zu können." Das erklärte die Landtagsabgeordnete Vera Dedanwala für die SPD-Fraktion anlässlich der 1. Lesung des betreffenden Gesetzentwurfs.

Mit dem Krebsregister sollen detaillierte Daten erhoben und so neue Erkenntnisse über Krebserkrankungen gewonnen werden. Dies sei, so Dedanwala, eine wichtige Voraussetzung, um durch neue Ansätze der Früherkennung, Behandlung und Nachsorge die Heilungschancen der betroffenen Patientinnen und Patienten spürbar zu erhöhen. Es sei richtig und für das größte Bundesland angemessen, dass Nordrhein-Westfalen bei der Ausgestaltung des Krebsregisters ehrgeizigen Vorgaben folge. So werde das Register alle Krebsarten umfassen.

Mit der Einführung einer Meldepflicht werde die größtmögliche Vollständigkeit bei der Erfassung der gesichert diagnostizierten Krebserkrankungen gewährleistet. Die Verschlüsselung persönlicher Daten stelle den erforderlichen Datenschutz sicher. Schließlich werde das NRW-Krebsregister als kompatibel mit allen anderen Krebsregistern konzipiert. Auf diese Weise werde es seinen uneingeschränkten Beitrag auch zur Forschung und Datenanalyse in Deutschland und Europa leisten. "Wir werden im Rahmen der weiteren parlamentarischen Beratung überprüfen, wo wir den Gesetzentwurf noch verbessern können. Schon jetzt aber ist sicher, dass wir mit dem Krebsregister bei der Krebsbekämpfung einen wichtigen Schritt vorankommen werden", so Dedanwala abschließend.