Pressemitteilung:
12. Januar 2005
Dorothee Danner: Israel braucht Sicherheit – Palästinenser brauchen einen souveränen Staat
„Wir in Nordrhein-Westfalen werden unsere Bemühungen verstärken und neue Initiativen ergreifen, damit der israelisch-palästinensische Dialog wieder aufgenommen wird und endlich Frieden für die Menschen in dieser Region einkehrt“, erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Dorothee Danner. Kurz nach den Wahlen in den palästinensischen Gebieten gäbe es eine historische Chance, diesen Prozess erneut einzuleiten. „Israel braucht Sicherheit und das palästinensische Volk die Möglichkeit, einen souveränen Staat aufzubauen“, erklärte Danner. Nordrhein-Westfalen werde seinen Beitrag dazu leisten und die guten Beziehungen zu Israel ausbauen.
Anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zu Israel setzt sich die SPD-Fraktion in einem Antrag dafür ein, vor allem die Jugendbegegnungen und den Schüleraustausch wieder zu intensivieren. „Die Begegnungen zwischen jungen Menschen helfen, durch gegenseitiges Kennenlernen gesellschaftliche Barrieren und Vorurteile abzubauen. Gerade sie tragen zur Normalisierung der Verhältnisse bei", kommentierte Danner. Darüber hinaus wird die Landesregierung in dem Antrag, der möglichst von allen Landtagsfraktionen getragen werden soll, aufgefordert, zum Ende des Jubiläumsjahres eine Veranstaltung zum israelisch-nordrhein-westfälischen Tag der Jugendbegegnung zu koordinieren.
In dem Antrag wird die Landesregierung zudem aufgefordert, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Aktivitäten Dritter zu unterstützen, die die Freundschaft zwischen NRW und Israel pflegen. Dazu gehört beispielsweise eine verbesserte Vernetzung der bereits bestehenden Städtepartnerschaftsvereine. „Wir sind erfreut darüber, dass sich NRW und seine Kommunen bereits seit Jahrzehnten stärker als alle anderen Bundesländer in Israel engagieren", sagte Danner. Diese Kontakte seien die gesellschaftliche Brücke zwischen den Völkern.