Pressemitteilung:
12. Januar 2005
Michael Scheffler: Experten bestätigen Krebsregister als Meilenstein auf dem Weg zu besseren Heilungschancen
"Das von der Landesregierung vorgeschlagene Krebsregistergesetz ist von Expertenseite einmütig begrüßt worden. Sie haben noch einmal deutlich hervorgehoben, dass mit dem Gesetz der richtige Weg beschritten worden ist, die Umsetzung des Gesundheitsziels des Landes NRW "Krebs erfolgreich bekämpfen" entscheidend voran zu bringen." Das erklärte Michael Scheffler, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, anlässlich der Anhörung zum Krebsregistergesetz im Gesundheitsausschuss des Landtags.
Scheffler betonte, dass mit der Einführung eines flächendeckenden und auf einer detaillierten Datenbasis fußenden Krebsregisters eine wichtige Voraussetzung geschaffen werde, um durch neue Ansätze der Früherkennung, Behandlung und Nachsorge die Heilungschancen der betroffenen Patientinnen und Patienten spürbar zu erhöhen. Dabei hätten die Expertinnen und Experten deutlich gemacht, dass die gesetzliche Festschreibung der Meldepflicht ohne Alternative sei, um durch eine größtmögliche Vollständigkeit bei der Erfassung der Daten eine hohe Aussagequalität des Krebsregisters zu gewährleisten.
Ebenso sei von Seiten der eingeladenen Sachverständigen die Entscheidung als richtig ausgewiesen worden, die Trägerschaft für das Krebsregister auf ein breites Fundament zu stellen. So werde das Krebsregister gemeinsam von den an der Krebsbekämpfung in NRW beteiligten Institutionen - Krankenkassen, Ärztekammern, Zahnärztekammern, Kassenärztliche Vereinigungen, Krankenhausgesellschaft, Krebsgesellschaft NRW - getragen. "Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir mit der breit angelegten Trägerschaft alle Verantwortlichen ins Boot holen. Auf diese Weise stärken wir das "Wir-Gefühl" und heben die gemeinsame Verantwortung hervor, mit der Einführung des Registers den Kampf gegen den Krebs erfolgreich fortzusetzen", so Scheffler abschließend.