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Hans Theo Peschkes

Hans Theo Peschkes

Pressemitteilung:

25. Februar 2005

Werner Bischoff: Investitionen, Arbeitsplätze und bis zu 15 Millionen Euro Gewerbesteuer für NRW gesichert

wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Werner Bischoff, begrüßt die Genehmigung zum Endausbau der Urananreicherungsanlage in Gronau auf eine Kapazität von 4.500 Tonnen Urantrennarbeit pro Jahr. Mit dem Ausbau würden nicht nur die derzeit 256 Arbeitsplätze am Standort Gronau gesichert. Vielmehr könnten mit dem Endausbau bis zu 150 Arbeitsplätze neu geschaffen werden. Ohne den Endausbau wären 90 der insgesamt 400 Arbeitsplätze bei der Enrichment Technology Company in Jülich und Gronau gefährdet gewesen. Diese Arbeitsplätze seien nun langfristig gesichert.

Im Endausbau seien für das Gesamtprojekt 700 bis 800 Millionen Euro veranschlagt. Für die erste Tranche seien bereits 200 Millionen Euro freigegeben, von denen nicht ausschließlich, aber im spürbaren Umfang Firmen aus Gronau und Nordrhein-Westfalen profitieren würden. Wäre die Genehmigung für den Ausbau nicht erteilt worden, hätte die URENCO den Ausbau und damit die Investition in den Niederlanden oder in Großbritannien realisiert. Werner Bischoff: "Wir kämpfen um jeden Job und um jede Investition. Mit dem zügigen Genehmigungsverfahren sind Investitionen, Arbeitsplätze und bis zu 15 Millionen Gewerbesteuer für Gronau gesichert worden. Das ist gut.“

Das zügige Genehmigungsverfahren ist laut Bischoff ein klares Signal an Investoren. Wirtschaftspolitik in NRW bleibe berechenbar und verlässlich. Für die SPD-Landtagsfraktion betont Bischoff, dass die Anlage in Gronau nicht in Zusammenhang mit dem verabredeten Ausstieg aus der Atomenergie stehe. „Die Erweiterung in Gronau rüttelt überhaupt nicht am Ausstieg aus der Atomenergie, NRW hat die Weichen für einen zukunftsweisenden, wirtschaftlichen und ökologischen Energiemix gestellt, der ohne Atomenergie auskommt", erklärt Werner Bischoff, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.