Pressemitteilung:
20. April 2005
Edgar Moron: Wo ist Jürgen Rüttgers?
„Die NRW-CDU versteckt ihren Spitzenkandidaten“, kommentierte SPD-Fraktionsvorsitzender
Edgar Moron das Schweigen des Oppositionsführers in der Aktuellen Stunde des Landtags. Das Plenum kritisiere Fehlentwicklungen in großen Unternehmen, für die Gewinnmaximierung wichtiger sei als Verantwortung für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. „Aber Rüttgers schweigt und taucht wieder einmal ab“, so Moron. Er habe Angst davor, eine klare Position einzunehmen und bleibe lieber unverbindlich.
Der SPD-Fraktionsvorsitzende forderte in der Landtagsdebatte Verantwortung nicht nur für Aktionäre und Anteilseigner, sondern auch für die arbeitenden Menschen. „Unsere Bürgerinnen und Bürger verlangen zu Recht, dass Unternehmen, die die größten Gewinne ihrer Unternehmensgeschichte machen, mit diesem Geld auch Arbeitsplätze schaffen, in Deutschland investieren und damit den Standort Deutschland stärken“, erklärte Edgar Moron. Viele kleine und mittlere Unternehmen seien hier vorbildlich. Daran sollten sich die Großen ein Beispiel nehmen.
Der SPD-Fraktionschef zitierte den verstorbenen Papst Johannes Paul II, der in seiner Enzyklika „Centesimus annus“ zutreffend eingefordert habe:
„Das Unternehmen darf nicht ausschließlich als Kapitalgesellschaft angesehen werden; es ist zugleich eine Gemeinschaft von Menschen, zu der als Partner in je verschiedener Weise und mit spezifischen Verantwortlichkeiten sowohl jene beitragen, die das für ihre Tätigkeit nötige Kapital einbringen, als auch jene, die mit ihrer Arbeit daran mitwirken.“