Pressemitteilung:
07. Juni 2005
Gerda Kieninger: SPD-Frauen fordern eigenständigen Frauenausschuss
"Frauenpolitik und die Durchsetzung von geschlechtsspezifischen und geschlechtergerechten Politikansätzen sind Querschnittsaufgaben, die ohne ein gesondertes Beschluss- und Kontrollgremium entscheidend geschwächt würden. Das dürfen Frauen - unabhängig von der Zugehörigkeit von Parteien und politischen Strömungen, nicht zulassen", so die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion,
Gerda Kieninger.
Frauenpolitik in NRW dürfe durch den jetzigen Frauenanteil in der CDU-Fraktion nicht an Bedeutung verlieren. Sie freue sich, so Kieninger, dass es der SPD gelungen sei, mit 31 weiblichen Abgeordneten mehr als 40 Prozent aller Mandate mit Frauen zu besetzen, bei der CDU seien es nur zwölf Prozent. Zudem habe die Fraktion mit Hannelore Kraft eine durchsetzungsfähige Frau an ihre Spitze gewählt.
"Ich hoffe, dass die bevorstehende Wahl der einzigen bekannten CDU-Frauenpolitikerin zur Landtagspräsidentin nicht das Signal ist, dass sich die CDU insgesamt aus der Frauenpolitik verabschiedet“, kommentiert Kieninger. Die Frauen der SPD-Fraktion fordern die Beibehaltung eines eigenständigen Frauenausschusses. "Das haben die Frauen der SPD-Fraktion heute im Rahmen eines gemeinsamen Arbeitsfrühstücks mit dem Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen beschlossen."