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Hans Theo Peschkes

Hans Theo Peschkes

Pressemitteilung:

28. Juni 2005

Marc-Jan Eumann: Kohle-Ausstieg von CDU/FDP zerstört Ausbildungschancen junger Menschen im Ruhrgebiet

Die Entscheidung der neuen Landesregierung, den Steinkohlebergbau in NRW auslaufen zu lassen, hat unmittelbare Auswirkungen auf den Ausbildungsmarkt im Ruhrgebiet, warnte der für Wirtschaftspolitik zuständige stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Marc-Jan Eumann. "Allein am Bergwerk Walsum stehen über 500 junge Menschen bei ihrer Ausbildung vor einer ungewissen Zukunft", warnte Eumann. Die SPD-Fraktion verabschiedete heute in ihrer Sitzung in Düsseldorf einen Antrag, in dem die Landesregierung aufgefordert wird, "sich der Verantwortung für die Auszubildenden in Walsum nicht zu entziehen und sofort darauf hinzuwirken, dass die derzeitige Verunsicherung der Auszubildenden durch konkrete Zusagen für die jeweiligen Ausbildungsverhältnisse beendet wird".

Am Standort Walsum werden derzeit 245 junge Menschen ausgebildet. Zum 1. September 2005 sollen 116 neue Ausbildungsverhältnisse entstehen, für die sich 1300 junge Menschen beworben haben. Vom Standort Lohberg werden zusätzlich 151 Auszubildende übernommen. Eumann: "Mit der Koalitionsvereinbarung haben sich CDU und FDP dafür ausgesprochen, die Schließung der Zeche Walsum wenn möglich vorzuziehen. Für die Auszubildenden stellt sich nunmehr die Frage, ob, und wenn ja, wie sich ihre Ausbildung in den kommenden Monaten gestalten wird. Hier zeigt sich die Widersprüchlichkeit der neuen Landesregierung. Auf der einen Seite lobt sie den von der SPD geschaffenen Ausbildungskonsens, auf der anderen Seite schlagen CDU/FDP einem der wichtigsten Ausbilder im Ruhrgebiet, der eine anerkannte Ausbildungsqualität genießt, die Füße weg. Diese Politik zerstört Chancen junger Menschen."