Pressemitteilung:
30. August 2005
Norbert Römer: Vorzeitige Stilllegung auf Walsum erschwert sozialverträglichen Stellenabbau im Bergbau
Norbert Römer: Vorzeitige Stilllegung auf Walsum erschwert sozialverträglichen Stellenabbau im Bergbau
„Es ist gut, dass die Bergleute auf Walsum wieder an die Arbeit gehen können“, sagte der wirt-schaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Norbert Römer, nach der Entscheidung der Landesregierung, den weiteren Kohleabbau auf dem Bergwerk Walsum zu genehmigen. Jetzt müsse endlich Schluss sein mit dem miesen Spiel auf dem Rücken der Bergleute. „Neue politi-sche Störmanöver der Landesregierung gegen das Bergwerk Walsum darf es aber nicht mehr geben“, verlangte Römer.
Durch die Entscheidung, das Ende der Kohleförderung um ein halbes Jahr vorzuziehen, sei der finanzielle und wirtschaftliche Druck auf die Deutsche Steinkohle AG weiter vergrößert worden, warnte Römer. Außerdem seien bisher erhebliche Vorleistungen auf dem Bergwerk Walsum ge-leistet worden, die jetzt hinfällig seien und deren finanzielle Auswirkungen den Bergbau zusätzlich belasten würden. „Durch ihren politischen Druck auf den Bergbau und die erzwungene vorzeitige Stilllegung erschwert die Landesregierung den sozialverträglichen Stellenabbau. Damit hat Minis-terpräsident Rüttgers jetzt selbst Verantwortung dafür, dass kein Bergmann ins Bergfreie fällt“, betonte Römer.