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Hans Theo Peschkes

Hans Theo Peschkes

Pressemitteilung:

15. September 2005

Britta Altenkamp: NRW braucht 80.000 U3-Betreuungsplätze bis 2010 - Aber Minister Laschet schweigt zur Umsetzung

Mit einem Ankündigungsminister sei den Familien in Nordrhein-Westfalen nicht geholfen, kommentierte die Sprecherin für Generationen, Familie und Integration der SPD-Landtagsfraktion, Britta Altenkamp, die heutige auf Antrag der SPD geführte Debatte zum Ausbau der Betreuungsplätze für Unterdreijährige. Altenkamp: "Der Generationenminister Laschet tourt seit Wochen durchs Land und verspricht, sich für den Ausbau der Betreuung für Unterdreijährige (U3) einzusetzen. Doch er kann sich wohl im Kabinett nicht durchsetzen. Statt konkreter Finanzzusagen eiert Laschet weiter herum. Nur mit Versprechungen des Ministers allein wird NRW kein familienfreundliches Land."
Die SPD brachte im Landtag ein Konzept für den schrittweisen Ausbau der Betreuungsangebote für Unterdreijährige auf 80.000 Betreuungsplätze bis 2010 ein, deren Eckpunkte bereits von der rot-grünen Landesregierung und der SPD-Landtagsfraktion auf den Weg gebracht worden war. Die Betreuungsangebote sollen einerseits den Kindern eine altersangemessene Förderung garantieren und andererseits den Ansprüchen der Eltern auf eine flexible und verlässliche Betreuung entgegenkommen. Dazu sollen zum einen die durch die abnehmende Kinderzahl freiwerdenden Kindergartenplätze in Plätze für Unterdreijährige umgewandelt werden. In einem zweiten Schritt müssen in den Tageseinrichtungen zusätzliche Gruppen geschaffen werden, in denen besonders Zweijährige betreut und gefördert werden können. Darüber hinaus muss das Angebote an Tagesmütter und -vätern weiter ausgebaut werden.
Altenkamp: "Beim Ausbau der U3-Betreuung muss die bewährte SPD-Politik fortgesetzt werden. Minister Laschet muss nun zeigen, dass es ihm mit einer besseren Kinderbetreuung in NRW ernst ist und nicht auch er zum Ankündigungsminister wird. Schließlich hat er mit seiner Ankündigung, die Horte weiter zu finanzieren, landauf, landab heilloses Durcheinander produziert und die Träger und Kommunen verunsichert."