Pressemitteilung:
07. November 2005
Ute Schäfer: VBE stellt die richtigen Fragen, Recker gibt die falschen Antworten
"Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) weist zu Recht auf die Auswirkungen der demographischen Entwicklung für die nordrhein-westfälischen Schulen hin. Die alte Landesregierung hat mit dem im Januar dieses Jahres verabschiedeten Schulgesetz Gegenmaßnahmen eingeleitet. Durch die Möglichkeit, so genannte Verbundschulen einzurichten, wird den Kommunen ein Instrument an die Hand gegeben, ein flexibles und ortsnahes Schulangebot zu organisieren", betonte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion,
Ute Schäfer, heute in Düsseldorf anlässlich der Pressekonferenz des VBE.
Schäfer unterstützt ausdrücklich die Kritik des VBE an der Landesregierung, sie blockiere eine ideologiefreie Debatte über die Schulstruktur der Zukunft. "Es ist völlig unverständlich, dass die Landesregierung und die Regierungsparteien immer noch völlig unreflektiert am gegliederten Schulsystem festhalten und es für sakrosankt erklären. Auch CDU und FDP müssen einmal die offensichtlichen Schwächen des gegliederten Schulsystems zur Kenntnis nehmen" sagte Schäfer. Es zeige sich, dass der VBE die richtigen Fragen stelle, der Schulexperte der CDU-Fraktion, Bernhard Recker, aber leider die falschen Antworten gebe.