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Hans Theo Peschkes

Hans Theo Peschkes

Pressemitteilung:

14. Dezember 2005

Rainer Bischoff: SPD-Fraktion steht hinter Ärzten und Patienten

„Es ist für mich unverständlich und ein Unding, dass die Bereitschaftszeit der Ärzte nicht als Arbeitszeit angerechnet und dementsprechend auch nicht entlohnt wird. Es steht außer Zweifel, dass ein übermüdeter Arzt anfälliger ist für Fehler und daher nicht nur ein Risiko für sich darstellt, sondern auch für die Patientinnen und Patienten“, erklärte heute der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Rainer Bischoff, im Düsseldorfer Landtag.

Die SPD-Landtagsfraktion unterstütze daher die Forderung, Gesundheitsgefährdungen für Patientinnen und Patienten nicht länger hinzunehmen und die EU-Richtlinie zur Bereitschaftszeit von Ärztinnen und Ärzten zügig umzusetzen. "Überlange Arbeitszeiten, zu wenig Freizeit und zu wenig Personal lassen den einstigen Traumjob Arzt zum Jobtrauma werden. So kann und darf es auch in Nordrhein-Westfalen nicht weitergehen", sagte Bischoff und forderte die schwarz-gelbe Landesregierung auf, sich wie die SPD-Fraktion hinter die Ärzte und Patienten zu stellen.

Gleichzeitig kritisierte Bischoff das Verhalten des NRW-Gesundheitsministers in dieser Frage. „CDU-Minister Laumann muss erklären, wieso er hier so widersprüchlich agiert. Im Bundesrat stimmt er für eine Verlängerung der Übergangsfristen und schlägt sich so bei den Tarifverhandlungen auf die Seite der Arbeitgeber. Gleichzeitig erklärt er der staunenden Öffentlichkeit, die Parteien sollen sich schnellstmöglich einigen. Ein solches Verhalten ist äußerst widersprüchlich und populistisch.“