Pressemitteilung:
10. Mai 2006
Marc Jan Eumann: Startercenter in NRW - Neues Türschild für alte erfolgreiche SPD-Politik
"Eine späte Einsicht ist immer noch besser als gar keine Einsicht", erklärte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion,
Marc Jan Eumann, zur heutigen Ankündigung von Wirtschaftsministerin Thoben, die bisherige Gründungsberatung unter den Begriff "Startercenter" zu stellen. Eumann: "Startercenter bedeutet in Wahrheit die Fortführung der alten erfolgreichen SPD-Politik. Es ist klug von der Wirtschaftsministerin, den Kurs ihres Vorgängers
Harald Schartau zur Qualitätssicherung der Gründungsberatung fortzusetzen. Denn wir haben alle das gemeinsame Ziel: Erfolgreiche Unternehmensgründungen in Nordrhein-Westfalen." Da sei es vollkommen gleich, hinter welchem Decknamen sich diese unabhängige Stelle verberge. Wichtig sei, so Eumann, dass die lokalen kompetenten Partner in die Startercenter eingebunden werden.
Bedauerlich sei aber, dass die Ministerin nahezu ein Jahr bis zu dem Erkenntnisgewinn gebraucht habe, dass es nicht ausreicht, die Industrie- und Handels- sowie die Handwerkskammern mit der Gründungsberatung auf qualitativ hohem Niveau 'zu beauftragen'. Die Kammern könnten nicht auf das Know How der Kreise und Städte, die Kommunen nicht auf die Unterstützung der Kammern verzichten. "Das hätten wir einfacher, unbürokratischer und schneller haben können", kritisierte Eumann. Der Lernprozess der Ministerin sei mühsam, aber dank der pädagogischen Unterstützung der Wirtschaftsfördergesellschaften, der kommunalen Spitzenverbände und der SPD-Fraktion erfolgreich gewesen.
Die SPD-Fraktion hat im Oktober 2005 insgesamt 44 Kleine Anfragen zur Anzahl der Gründungsberatungen in den Regionen, Kreisen und kreisfreien Städten gestellt. Diese Informationen lassen wir Ihnen auf Nachfrage gerne zukommen.