Pressemitteilung:
13. März 2007
Hans Theo Peschkes: Stiftungen nicht gegeneinander ausspielen
Als absolut falschen Weg hat der sportpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Hans Theo Peschkes, den Vorschlag der FDP bezeichnet, die Mittel der Sportstiftung zu Lasten anderer Stiftungen aufzustocken. Peschkes: "Es ist unfair die gemeinnützigen Stiftungen auf diese Weise gegeneinander auszuspielen."
Durch die rückläufigen Einnahmen aus den Oddset-Wetten haben alle begünstigten Stiftungen massive Probleme, ihre laufenden Ausgaben aus den jährlichen Mittelzuschüssen zu decken. Peschkes: "Da gibt es unter den Stiftungen keinen reichen Onkel, der zugunsten des Sports verzichten könnte. Wer an einem Ende zulegt, entzieht zwangsläufig anderen die Grundlage."
Die Koalition und die Landesregierung müssten jetzt endlich, so Peschkes, sagen, ob es ihnen wirklich ernst ist mit ihren Bekenntnissen zur Unterstützung der NRW-Leistungssportler und des sportlichen Nachwuchses. "Die Landesregierung hat den Schlüssel zur Lösung des Problems in der Hand. Sie muss entscheiden, ob sie den Sport weiter finanziell fördern will. Die immer kürzer werdenden Abstände zwischen den Hilferufen des Vorsitzenden der Stiftung, Herrn Manfred Speck, zeigt, dass dazu allerdings nicht mehr viel Zeit bleibt", betonte Peschkes abschließend.